Doppelt getötet

Verfasst am 28.07.2010 von Felix de Ruiter

Als Fleischliebhaber und kleiner Hobbykoch lege ich großen Wert darauf, dass meine nicht-vegetarischen Speisen schön Zart und saftig sind. Fleisch kann man auf viele Weisen garen. Pfanne, Backofen oder neuerdings auch in einer speziellen Wasserbad-Maschine. Ich bin jetzt natürlich kein Profi, aber ich bin mir sicher, dass mir in folgendem Punkt jeder Profi zustimmen wird: Fleisch, dass dünner als zwei Zentimeter ist, sollte man tunlichst nicht 10 Minuten bei maximaler Herdtemperatur in der Pfanne braten. Ich weiß nicht wieso, aber eine mir nahe stehende Person schafft es wirklich jedes noch so hochwertige Fleisch kaputt zu kochen, doppelt zu töten, indem sie das Bratgut einfach in die Pfanne wirft, aus der Küche geht und 10 bis 15 Minuten später wieder kommt, wenn schon alles zu spät ist.

Es ist völlig wurscht, ob man ihr ein 1-cm-Minutensteak vom Schwein oder ein 5-cm-Rumpsteak vom Rind vorlegt. Am Ende wird die Person es dermaßen trocken und zäh gegart haben, dass man um die Benutzung eines Zahnstochers (oder mehrerer) nicht herumkommt. So und nun entschuldigt mich bitte, ich muss schnell ‘mal zum Mülleimer…

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