Ich liebe dich, native Auflösung

Verfasst am 24.09.2010 von Felix de Ruiter

Gestern hielt ich mich für schlau und weil ich das schon einmal erfolgreich erledigt hatte, wollte ich den Lüfter meiner Grafikkarte gegen ein leiseres Modell austauschen. Ich befolgte jeden Schritt der beiliegenden Anleitung und rubbelte sogar die Spannungswandler auf der Platine ordentlich mit einem Radiergummi ab, damit – so die Anleitung – die Kühler besser auf den Spannungswandlern halten.

Nach dem Einbau startete ich meinen PC und war zufrieden ob des vermeintlich erfolgreichen Einbaus. Nach einem Testlauf im Furmark, einem Belastungstest für Grafikkarten machte sich hingegen Ernüchterung breit: Der Bildschirm empfing auf einmal kein Signal mehr und wurde Schwarz wie der Mitesser eines pubertierenden Jünglings. Nach einem missglückten Neustart baute ich wieder den alten Lüfter auf meine Grafikplatine und siehe da: Es ging immer noch nicht. Die Grafikkarte ist wohl hinüber. Der Grund: Obwohl ich strikt nach Anweisung vorgegangen war, hatten die kleinen Kühlklötze auf den Spannungswandlern nicht gehalten und waren zu großem Anteil wieder abgefallen, was wohl den Hitzetod verursachte.

Nun stehe ich da mit frisch gegrillter Grafikkarte und überlege mein weiteres Vorgehen. Zurzeit habe ich die Grafikkarte meines alten Rechenknechts eingebaut, den eigentlich meine Mutter zum Internetsurfen benutzt. Sie muss dann wohl vorerst mit dem alten PC meiner Schwester Vorlieb nehmen, bis ich Ersatz beschafft habe.

Das Ganze ist mir ziemlich unangenehm, weil meine Mutter sich nur sehr ungern umstellt und nun erst einmal ohne ihre Lesezeichen auskommen muss. Ich hoffe, sie kann sich damit arrangieren und wird mir nicht allzu böse sein. Immerhin hatte ich ihr meinen alten PC nur geliehen und nicht geschenkt, womit ich immer noch volles Verfügbarkeitsrecht darüber habe.

Soeben freute mich natürlich erst einmal extrem ob der nativen Auflösung, welche ich nun, nach der Installation des Grafiktreibers für meine neue alte GeForce, wieder in vollen Zügen genießen kann.

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Cossacks unter Windows 7 (Nachtrag)

Verfasst am 21.09.2010 von Felix de Ruiter

Eine viel bessere Lösung für die Probleme mit Cossacks 1 unter Windows 7:

Mang lege mit dem Windows-Editor (Notepad) eine Windows-Batch-Datei mit folgendem Inhalt an und kopiere sie in das Hauptverzeichnis des Spiels. Anschließend erstelle man eine Verknüpfung auf diese Datei, zum Beispiel auf dem Desktop oder im Startmenü.

Inhalt:

taskkill /f /IM explorer.exe
Start DMCR.exe
pause
start explorer.exe

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